München/Lechaschau – Am 7. August 2025 unternahmen wir Pensionistinnen und Pensionisten aus Lechaschau einen besonderen Ausflug:
Unser Ziel war das BMW Group Werk München – das traditionsreiche Stammwerk des renommierten Automobilherstellers BMW. Der Tag bot uns faszinierende Einblicke in die moderne Fahrzeugproduktion und die bewegte Geschichte des Unternehmens.
Ein Werk mit Geschichte und Zukunft
Das BMW Werk München liegt im Stadtteil Milbertshofen-Am Hart, direkt nördlich des markanten BMW-Vierzylinders. Seit 1960 befindet sich das Werk mitten in einem Wohngebiet am Riesenfeld – eine Besonderheit unter Produktionsstandorten.
Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1917 zurück. Seit 1922 ist BMW an der Lerchenauer Straße ansässig, wo zunächst Flugmotoren, später Motorräder und schließlich Automobile gefertigt wurden.
Heute zählt das Werk zu den modernsten Produktionsstätten Europas. Rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 50 Nationen – darunter etwa 850 Auszubildende – arbeiten täglich daran, rund 950 Fahrzeuge zu produzieren. Dazu gehören Modelle der BMW 3er-Reihe (Limousine G20, Touring G21), der 4er-Reihe (Gran Coupé G26), die elektrische Variante i4 sowie die leistungsstarken M-Modelle M3 (G80) und M3 Touring (G81).
Einblick in die Produktion
Im Rahmen der BMW iFACTORY EXPERIENCE erhielten wir eine geführte Tour durch die wichtigsten Produktionsbereiche:
Karosseriebau: Roboterarme formen mit höchster Präzision die Fahrzeugstruktur.
Lackiererei: Derzeit nicht zugänglich – die Halle wird aktuell komplett erneuert und zählt zu Münchens größten Baustellen.
Montage: Die sogenannte „Hochzeit“ – das Zusammenführen von Karosserie und Antriebseinheit.
Qualitätskontrolle: Jedes Fahrzeug durchläuft strenge Prüfprozesse.
Die Kombination aus Automatisierung und menschlicher Expertise beeindruckte uns nachhaltig. Der Besuch war für uns ein unvergessliches Erlebnis – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation bei BMW Hand in Hand gehen.
Kulinarischer Zwischenstopp im Herzen Münchens
Nach dem Technikprogramm ging es für uns ins Augustiner am Platzl, wo wir die typische Münchner Küche genießen konnten. Ob Schweinshaxe, Schweinsbraten oder andere bayerische Spezialitäten – begleitet wurde das Mahl vom traditionellen Augustiner Bier in verschiedenen Varianten. Die gemütliche Atmosphäre des historischen Wirtshauses rundete unser Mittagessen perfekt ab.
Zeit zur freien Erkundung
Im Anschluss hatten wir rund 3,5 Stunden Zeit, um die Münchner Innenstadt individuell zu erkunden. Ob ein Spaziergang durch den Viktualienmarkt, ein Besuch im Hofbräuhaus oder ein Blick auf die Frauenkirche, das Rathaus oder ein gemütliches Kaffeehaus – München zeigte sich von seiner besten Seite.
Heimreise mit schönen Erinnerungen
Am frühen Abend traten wir die Rückreise nach Lechaschau an – erfüllt von Eindrücken aus Technik, Tradition und bayerischer Lebensart. Der Ausflug verband auf gelungene Weise industrielle Innovation mit kulturellem Genuss und menschlicher Begegnung.
Ein Dankeschön auch der Firma Zoller mit Kapitän Klaus Zoller, der mit seinen humorvollen Anekdoten für beste Stimmung im Bus sorgte und uns alle zum Lachen brachte. Wir danken allen, die an dieser tollen Fahrt teilgenommen haben und diesen Tag wieder einmal unvergesslich gemacht haben.