Jahresplanung 2026

Veranstaltungsübersicht & Jahresplanung 2026

Stand: Nov 2025

Liebe Mitglieder, hier findet ihr eine erste Übersicht über unsere geplanten Termine bis zum Sommer 2026.

  • Samstag – Jänner, 20.00 Uhr, Theater Vils, – Komödie oder doch was Ernstes? – lasst euch überraschen, nähere Infos folgen….
  • Montag, 16. Februar – Faschingsball für alle, Einladung mit Details folgt zeitgerecht.
  • März oder April Ehrungen, Persönliche Einladungen mit Details folgt zeitgerecht.
  • Samstag, 30. & Sonntag, 31. MaiNarzissenfest in Altaussee → 2-Tages-Fahrt, Ausschreibung erfolgt demnächst.
  • Donnerstag, 11. JuniBodenseefahrt mit dem Land Tirol, Bregenz – Meersburg; Ausschreibung folgt zeitgerecht.
  • Montag 29. Juni – Grillfest am Sportplatz Lechaschau → Montag nach der Challenge, Ausschreibung folgt zeitgerecht.
  • Samstag, 11. JuliGeierwally Bühne, Stück „Schwabenkinder“, Ausschreibung folgt termingerecht.

       Sommerpause von Mitte Juli bis September 2026 finden keine Fahrten unserer Ortsgruppe statt –
       wir machen Ferienpause. Das restliche Jahr ist noch in Planung.

BEZIRKSFAHRT:
Sonntag, 2. August – Musical in Kufstein „Saturday Night Fever“ →
da Birzer Willi die Bezirksfahrt nicht mehr organisiert,
übernimmt heuer die OG Lechaschau die Planung.
Plätze sind in der Mitte vorne reserviert.                     
Änderungen vorbehalten

Törggelen mit Münzturm und ritterlichem Flair in Hall

Heute unternahm wir, der Pensionistenverband Lechaschau mit einem beinahe voll besetzten Bus einen kulturellen Ausflug nach Hall in Tirol.
Ziel war der geschichtsträchtige Münzerturm, eingebettet in die mittelalterliche Burg Hasegg. Trotz anfänglichem Regenwetter begaben wir uns auf eine
spannende Zeitreise in die Welt der Münzprägung und Tiroler Wirtschaftsgeschichte.

Zwei äußerst freundliche und kompetente Damen führten uns mit viel Engagement und Fachwissen durch die Ausstellung. Ihre lebendigen Erzählungen
ließen die Geschichte der Münzstätte auf eindrucksvolle Weise lebendig werden. Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von der originalgetreuen
Nachbildung der historischen Walzenprägemaschine, mit der bereits im 16. Jahrhundert bis zu 4.000 Münzen täglich gefertigt wurden.
Auch die Möglichkeit, eine eigene Münze zu prägen, sorgte für große Begeisterung und bleibende Erinnerungen. Der Ausblick vom Turm über das Inntal
wurde vielfach als „atemberaubend“ beschrieben.

Historisch betrachtet ist Hall ein bedeutender Ort: 1477 wurde die landesfürstliche Münzstätte von Meran nach Hall verlegt, 1486 entstand dort der erste Guldiner –
ein Vorläufer des Talers und damit auch des heutigen Dollars. Um 1550 wurde die Walzenprägung eingeführt, ein technischer Meilenstein in der Münzgeschichte.
Und 1809 wurden hier die Andreas-Hofer-Kreuzer während des Tiroler Freiheitskampfes geprägt.

Nach der Führung hatten wir rund zwei Stunden Zeit, die Stadt Hall auf eigene Faust zu erkunden. Einige genossen in gemütlichen Cafés ein warmes Getränk,
andere flanierten durch die charmante Altstadt und ließen sich vom bunten Markt zur „Langen Nacht des Einkaufs“ begeistern.

Um 18 Uhr trafen wir uns vor der geschichtsträchtigen Ritterkuchl, wo wir bei köstlichen Speisen und Getränken die humorvollen Renken-Vorführungen
mit viel Gelächter genossen. Nach drei geselligen Stunden traten wir gestärkt und glücklich die Heimreise an.

Unser Fazit: Der Ausflug in die Vergangenheit war ein voller Erfolg – und zeigt, wie viel Freude gelebte Gemeinschaft bereiten kann.

Ein herzliches Dankeschön an alle Pensionistinnen und Pensionisten der Ortsgruppe für euer Vertrauen und die schöne gemeinsame Zeit, an das Team
des Münzerturms für die faszinierende Führung, an die Ritterkuchl für die herzliche Bewirtung – und an Danijel von der Firma Specht, der uns sicher und heil wieder nach Hause gebracht hat.

Technik trifft Tradition – wir zu Besuch in München

München/Lechaschau – Am 7. August 2025 unternahmen wir Pensionistinnen und Pensionisten aus Lechaschau einen besonderen Ausflug:
Unser Ziel war das BMW Group Werk München – das traditionsreiche Stammwerk des renommierten Automobilherstellers BMW. Der Tag bot uns faszinierende Einblicke in die moderne Fahrzeugproduktion und die bewegte Geschichte des Unternehmens.

Ein Werk mit Geschichte und Zukunft
Das BMW Werk München liegt im Stadtteil Milbertshofen-Am Hart, direkt nördlich des markanten BMW-Vierzylinders. Seit 1960 befindet sich das Werk mitten in einem Wohngebiet am Riesenfeld – eine Besonderheit unter Produktionsstandorten.
Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1917 zurück. Seit 1922 ist BMW an der Lerchenauer Straße ansässig, wo zunächst Flugmotoren, später Motorräder und schließlich Automobile gefertigt wurden.

Heute zählt das Werk zu den modernsten Produktionsstätten Europas. Rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 50 Nationen – darunter etwa 850 Auszubildende – arbeiten täglich daran, rund 950 Fahrzeuge zu produzieren. Dazu gehören Modelle der BMW 3er-Reihe (Limousine G20, Touring G21), der 4er-Reihe (Gran Coupé G26), die elektrische Variante i4 sowie die leistungsstarken M-Modelle M3 (G80) und M3 Touring (G81).

Einblick in die Produktion
Im Rahmen der BMW iFACTORY EXPERIENCE erhielten wir eine geführte Tour durch die wichtigsten Produktionsbereiche:
Karosseriebau: Roboterarme formen mit höchster Präzision die Fahrzeugstruktur.
Lackiererei: Derzeit nicht zugänglich – die Halle wird aktuell komplett erneuert und zählt zu Münchens größten Baustellen.
Montage: Die sogenannte „Hochzeit“ – das Zusammenführen von Karosserie und Antriebseinheit.
Qualitätskontrolle: Jedes Fahrzeug durchläuft strenge Prüfprozesse.
Die Kombination aus Automatisierung und menschlicher Expertise beeindruckte uns nachhaltig. Der Besuch war für uns ein unvergessliches Erlebnis – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation bei BMW Hand in Hand gehen.

Kulinarischer Zwischenstopp im Herzen Münchens
Nach dem Technikprogramm ging es für uns ins Augustiner am Platzl, wo wir die typische Münchner Küche genießen konnten. Ob Schweinshaxe, Schweinsbraten oder andere bayerische Spezialitäten – begleitet wurde das Mahl vom traditionellen Augustiner Bier in verschiedenen Varianten. Die gemütliche Atmosphäre des historischen Wirtshauses rundete unser Mittagessen perfekt ab.

Zeit zur freien Erkundung
Im Anschluss hatten wir rund 3,5 Stunden Zeit, um die Münchner Innenstadt individuell zu erkunden. Ob ein Spaziergang durch den Viktualienmarkt, ein Besuch im Hofbräuhaus oder ein Blick auf die Frauenkirche, das Rathaus oder ein gemütliches Kaffeehaus – München zeigte sich von seiner besten Seite.

Heimreise mit schönen Erinnerungen
Am frühen Abend traten wir die Rückreise nach Lechaschau an – erfüllt von Eindrücken aus Technik, Tradition und bayerischer Lebensart. Der Ausflug verband auf gelungene Weise industrielle Innovation mit kulturellem Genuss und menschlicher Begegnung.

Ein Dankeschön auch der Firma Zoller mit Kapitän Klaus Zoller, der mit seinen humorvollen Anekdoten für beste Stimmung im Bus sorgte und uns alle zum Lachen brachte. Wir danken allen, die an dieser tollen Fahrt teilgenommen haben und diesen Tag wieder einmal unvergesslich gemacht haben.